Agility, DiscDog, Flyball, Obedience - um nur einige Hundesportarten zu nennen - sind für den Aussie genau das Richtige, um mit seinen Menschen aktiv zu sein. Auf Grund seiner Intelligenz und Schnelligkeit ist er sehr leicht zu führen und meistert diese Aufgaben mit großer Begeisterung. Dabei ist es von großer Bedeutung den Hund nicht nur körperlich sondern auch geistig zu fordern.

 

Nach dem Absolvieren der Welpenspielgruppe und dem Junghundekurs begannen wir - als Merly etwa ein Jahr alt war - mit dem Agility. Parallel dazu übten wir weiter fleißig für die Begleithundeprüfung, die sie im Oktober 2003 mit Bravour bestanden hat.

 

Agility - ein dem Springreiten nachempfundener Sport - ist, in Perfektion ausgeübt, an Rasanz kaum zu überbieten. Er fasziniert durch die Harmonie zwischen Mensch und Hund, die als Team immer neue Aufgaben zu erfüllen haben, welche in einem Parcour mit hundgerechten Geräten gestellt werden.

 

Alle Gerate, die in einem Agilityparcour vorkommen können, zeigt Merly zuverlässig. Es bereitet ihr eine riesengroße Freude gemeinsam mit mir über den Platz zu fegen. Dabei hört/schaut sie aufmerksam auf meine Kommandos und lässt sich im Tempo gut kontrollieren.

 

 

Leider haben wir bisher nicht den Mut gehabt, unser Können auf einem Turnier unter Beweis zu stellen. Dies haben wir uns für die Zukunft aber vorgenommen. Und dann wird uns Stella natürlich begleiten, die mit derselben Begeisterung dabei ist.

 

Neben dem Agility waren wir im DisDogging aktiv. Diese Trendsportart für aktive Hund-Mensch-Teams - zu deutsch: Hundefrisbee - war Merlys Nummer eins. Bei diesem Sport geht es nicht nur um Geschicklichkeit und Schnelligkeit, sondern vor allem um die richtige Kommunikation und das gegenseitige Vertrauen zwischen Mensch und Hund, das erst das harmonische Miteinander ermöglicht.

Durch seine unterschiedlichen Varianten ist beim Hundefrisbee für jeden gesunden Hund, der gerne spielt, etwas dabei. Angefangen vom "einfachen" Werfen der Scheibe bis hin zu verschiedenen Tricks, kann dieser Sport ganz individuell betrieben werden.

 

 

Nach dem Besuch von Seminaren bei Karin Actun und der erfolgreichen amerikanischen DiscDog-Spielerin Christi Sexton-Campbell trainierten wir in einer selbst gegründeten Gruppe - just for fun.

 

Leider ist dieser Hundesport für Merly tabu, seit wir von ihrer Wirbelsäulenerkrankung wissen.

 

Darüber hinaus sind wir mit unseren Hunden regelmäßig in den Bergen zu stundenlangen Wanderungen unterwegs. Selbst vor kleinen Klettersteigen machen die beiden nicht halt. Highlight unserer zahlreichen Ausflüge war im August 2005 unser Vorhaben "Top of Germany". Vom österreichischen Ehrwald aus, erklommen wir in einer 8-stündigen Wanderung den höchsten Gipfel Deutschlands, die Zugspitze mit 2.964 m. Merly´s größte Freude waren die Schneefelder, in denen sie wie eine Verrückte herumraste, obwohl wir schon ca. 1.500 Höhenmeter in den Beinen hatten.

Doch davon nicht genug - im September 2005 arbeiteten wir uns in den Dolomiten auf über 3.000 m hoch. Für uns sind das unglaublich schöne Momente, in denen wir den Alltag vergessen und einfach diese unendliche Weite genießen.

 

Wir freuen uns schon auf weitere Touren mit Merly und Stella.

Mit viel Geduld, sensibler Konsequenz und spielerischem Training wurden unsere Hunde für uns zum idealen Freund und treuen Begleiter - hoffentlich ein Hundeleben lang!